Die "peinliche Anbiederung" der Kanzlerin

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© "Pixelfehler": Merkel nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde, 2008
26.03.2011

Eine Ansprache, die Angela Merkel in den Sog der Kritik ziehen könnte: Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Baden-Württemberg machte die Bundeskanzlerin Mecklenburg-Vorpommern schlecht.

Ludwigsburg, Baden-Württemberg, am Mittwoch, den 23. März. Eine Wahlkampfveranstaltung mit CDU-Spitzenkandidat Stefan Mappus. Dieser wohnt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei - sie richtet das Wort an die rund 5000 CDU-Anhänger Baden-Württembergs, und erzürnt mit dem Inhalt ihrer Ansprache ebenso viele und mehr aus Mecklenburg-Vorpommern.

Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, machte die in Hamburg geborene, jedoch in M-V sowie in Brandenburg beheimatete Kanzlerin ihr Zuhause in ebendieser Ansprache schlecht. Sie habe Baden-Württemberg, das Bundesland, das in so vielen Bereich-
en bundesweit Spitze sei, nun so manches Mal besucht: "Da muss man aufpassen, dass man nicht depressiv wird, wenn man aus dem Norden kommt, wenn man so sieht, worin ihr alles gut seid." Man müsse sich regelrecht fragen, "sind die intelligenter, sind die schlauer als wir da oben in Mecklenburg-Vorpommern?"

Äußerungen, mit denen Merkel vor Ort Zustimmung von den Zuschauern, in Mecklenburg-Vorpommern selbst jedoch nur Erzürnung hervorrief. Als eine "peinliche Anbiederung bei den Wählern in Baden-Württemberg auf Kosten der Menschen in Mecklenburg und Vorpommern" bezeichnete es beispielsweise Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns.

(nm)
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Erwin U.
26.03.2011 09:01
Gast
Tja man redet den Wählern immer nach dem Mund, hier oben in M-V spricht sie dann das Gegenteil. Mir ist es eigentlich egal was diese Frau erzählt da sie erstens sowieso keine Entscheidungen zu fällen hat, dass machen andere für sie und sie führt aus. Und zweitens aufgrund ihrer Vergangenheit sowohl in der ehem. DDR als auch in der BRD. Diese Frau ist es nicht wert Beachtung zu erfahren.

Der Y.
26.03.2011 11:34
Gast
ups, nicht beachten wäre unangebracht, bei dieser "Wetterfahne", wen nicht sogar sehr gefährlich, denn es bleibt ja nicht beim Reden. Sie lässt ja inzwischen den Atommüll aus Karlsruhe (Baden-Württemberg) nach Greifswald karren, wo er in maroden Hallen abgestellt wird und die Umwelt verstrahlt. Also die sagt nicht nur, dass sie uns für dumm hält, die tut es und beweist es auch. Und ganz so machtlos wie ein Erich Honecker in der DDR ist diese feine Dame nicht.

Das wir hier oben von derartigen Polithuren zum Arsch der Republik gemacht wurden und uns nicht einmal dagegen wehren können, das steht auf einem anderen Blatt Papier, denn wie war der Spruch? Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung?

Aber gegen die mangelnden Geographie-Kenntnisse dieser FDJ-Kanzlerin möchte ich doch endlich einmal etwas tun, denn mir persönlich ist es inzwischen peinlich, dass die sich überall als Mecklenburgerin bezeichnet. Also Templin, wo sie gelebt hat, liegt in Brandenburg, es gehörte in der DDR aber zum ehemaligen Bezirk Neubrandenburg, der größtenteils auf dem Territorium der ehemaligen Länder Mecklenburg, Mecklenburg-Strelitz und Pommern lag. Templin selbst hat aber nie zu Mecklenburg gehört. Also, wenn sie sich als Mecklenburgerin bezeichnet und dafür die Ländergrenzen verschiebt, dann lügt sie ebenfalls, allerdings um sich bei unsereins einzuschleimen und dabei lässt sie in ihrem Kopf die DDR und ihre Bezirke wieder auferstehen.

Im Übrigen musste man in der DDR auch keine 1 in Geographie haben, um studieren zu können, es reichten eine 1 in Staatsbürgerkunde und in Russisch sowie ein FDJ-Hemd und gelegentlich mal etwas anscheißen und bestimmten Leuten hinten rein zu kriechen.

Unsere FDJ-Kanzlerin und ihre Art der christlichen Nächstenliebe:



Da V.
26.03.2011 11:54
Gast
das angie mit leichten wahrnehmungsstörungen :

http://www.youtube.com/watch?v=IALgZz02it4 ich empfehle mindestens 3x anhören... am ende sieht man an ihrer mimik schön wie sie wahrscheinlich denkt "verdammter hühnerdreck...was red ich eigentlich für ne gülle"

The G.
26.03.2011 11:54
Gast
ach die frau bundeskanzlerin is gebürtige hamburgerin???
is denn ja auch kein wunder,wenn sie unser land schlecht macht

die is doch keine kanzlerin...die muß einfach nur weg!!!
die sollte lieber außenministerin sein.....da is sie top!!!
aber innenpolitisch war sie die ganze zeit absolut unfähig und absolut untragbar!!!
die baut nur mist

für mich is sie keine mecklenburgerin!!!

Da V.
26.03.2011 11:59
Gast
sie iss einfach ein haufen biomasse...

TineBine
26.03.2011 12:36
reg. Mitglied
Die kommt selber aus M-V und macht uns schlecht ? Tja Frau Kanzlerin eigentor geschossen ....Die hat doch überhaupt keine ahnung wovon sie da redet ,das ist nur ein versuch Sich wichtig zu machen und dann noch so tun als wäre sie INTELLIEGENT !!!!!

Cassanova
26.03.2011 12:42
Gast
Dem Bürger ist es durchaus möglich Einfluss auf die Vertreter von Politik und deren Inhalte zu nehmen. Aber wie sieht die Realität aus. Wenn Landtagswahlen oder Bundestagswahlen anstehen geht nur ein geringer Prozentsatz von Wählern hin...da kann man nur sagen, peinlich. Aber wenn es dann an die Umsetzung von Politik geht wird nur gemeckert. Eine aktive Beteiligung an Kundgebungen oder Demonstrationen gegen verfehlte Bundes-oder Landespolitik findet nur in den seltensten Fällen statt. Ganz zu schweigen an der aktiven Teilnahme von Kommunalpolitik. Das steht ja jedem offen der wirklich etwas verändern will. Aber die Gleichgültigkeit der großen Masse der Bundesbürger ist die eigentliche Ursache, das Politiker wie Frau Merkel, die Politik so gestaltet, wie die Masse es eigentlich gar nicht angedacht hatte.

Übrigens, ein Studium zu DDR-Zeiten war nicht von der Note 1 in Russisch und Staatsbürgerkunde abhängig, sondern vom Gesamtdurchschnitt der schulischen Leistungen und der Verfügbarkeit der jeweiligen Studienplätze in den einzelnen Fachrichtungen.

Der Y.
26.03.2011 12:54
Gast
@ Cassanova

letzteres sehe ich anders und habe es auch anders erfahren, der erste Satz auf meinem Abschlusszeugnis lautete wörtlich: "Walter verfügt über ein ausgezeichnetes politisches Wissen, welches er in Diskussionen überlegter anwenden müsste.", damit war mein Weg vorgezeichnet....

Eine Mitschülerin und ich, die beide die 10. Klasse mit "sehr gut" abgeschlossen hatten, bekamen die Lessing-Medaille um den Hals gehängt, aber keinen Abi-Plaz, denn der einzige für die Klasse verfügbare ging an die Tochter der Russisch-Lehrerin und gleichzeitig Parteisekretärin der Schule, mit einem Leistungsdurchschnitt von 2,3.

Ich habe dan Berufsausbildung mit Abitur gemacht, nennt sich heute wohl Fachabitur. Mein Studium habe ich von 1994 bis 1997 im Zuge der politischen Rehabilitation gemacht.

Warst Du in der DDR nicht systemtreu, hast Du auch nicht studiert, so einfach war das.

S C.
26.03.2011 13:07
Gast
@ der Yeti ...
und wenn wir schon bei Richtigstellungen sind, die Aussage von dir "wo er in maroden Hallen abgestellt wird und die Umwelt verstrahlt" ist falsch!!! In Lubmin gibt es wohl marode Hallen aber auch ein hypermodernes Endlager. Und stelle meine Aussage bitte nicht in Frage, ich war weim Bau mit dabei.

Se r.
26.03.2011 13:07
Gast
@ Cassanova: triffst den Nagel auf den Kopf..

In Ägypten beispielsweise gehen die Menschen auf die Straße und sterben sogar im Kampf um die Möglichkeit zu haben, die Politik des Landes mitzugestalten... und bei uns meckern nur alle und Wahlen interessieren eh niemanden. In Sachsen-Anhalt, wie hoch lag da die Beteiligung...50% - ist eigentlich peinlich.

Klar, man kann lamentieren, das die Politik die Menschen nicht mehr erreicht.. etc pp .. den schwarzen Peter weitergeben lenkt natürlich immer gut von der eigenen Untätigkeit und Verantwortung ab...

Um mich auch gleich richtig unbeliebt zu machen, mir als Württemberger schmeichelt die Aussage , auch wenn ich natürlich weiß, das sie so Quatsch ist und viel zu kurz greift, bzw. die echten Probleme außer Acht lässt... Sellering sollte selbst sich besser Hinterfragen, ob er alles tut, um gegen über den südlichen Ländern etwas aufzuholen. Ist ja nicht so, das Baden-Württemberg oder auch Bayern schon immer diese Position hatten und diese gottgegeben wäre... vor über 30 Jahren war zb Bayern nur ein Argrarland. Da gabs nicht viel... bis eben die Politik mit zukunftsorientierten Plänen was änderte. Visionen hatte, die sie umsetzte.
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