Schick und günstig: Echte Mode von der Straße
City- & Szenenews
16.06.2009
Vergiss den Laufsteg. Ein cooles Blog zeigt dir, was man in Berlin, Mailand und London wirklich trägt.
Neue Trends oder gewagte Kombinationen bekommt man vor allem in Großstädten zu sehen. Sie lassen es nicht nur zu, sondern provozieren durch ihre Anonymität die Bewohner regelrecht dazu, mithilfe ihrer Kleidung auf sich aufmerksam zu machen.
Um nachzuvollziehen, was sich auf den Straßen von Europas Metropolen abspielt, muss man nicht mehr selbst vor Ort sein: Das Weblog StilinBerlin.com dokumentiert seit 2006, was sich modisch in der deutschen Hauptstadt abspielt. In Berlin, aber auch in anderen Städten lassen sich den Betreibern der Seite zufolge immer wieder großartige Kombinationen aus Designermode, Second-Hand-Klamotten und Selbstgemachtem beobachten. Unter den Bildern finden sich jeweils Angaben zu den abgebildeten Personen und zur Herkunft der Kleidung - fast immer stammt ein Stück von H&M, fast immer ist auch ein Second-Hand-Artikel dabei.
Wer wird fotografiert?
Sobald den Stil-Bloggern jemand auffällt, der außergewöhnlich gekleidet ist, fragen sie ihn oder sie um Erlaubnis, ein Foto zu machen - meist mit Erfolg. Haupteinzugsgebiet ist die Alte Schönhauser Straße in Mitte; nachts durchstreifen die Fotografen auch die Clubs der Hauptstadt. Ihre Auswahl sei spontan und rein subjektiv - wichtig ist ihnen nur, dass das Outfit auch den zweiten Blick übersteht. Trotzdem scheint es eine bestimmte Sorte von Leuten zu geben, die ihnen häufiger vors Objektiv kommt: Immer wieder finden sich unter den Fotografierten Szenegänger wie beispielsweise DJs, Designstudenten, Schriftsteller und - Models.
Mode entsteht durch Nachahmung
Die Idee, in einem Blog Street Fashion zu dokumentieren, ist so gut, dass sie nicht neu sein kann. Das geben die Macher von StilinBerlin auch offen zu. In ihrer Selbstdarstellung heißt es, dass sie von ähnlichen Websites aus Städten wie New York, Tokyo und Paris inspiriert wurden. Und trotz des Fokus auf Berlin werfen die Macher von StilinBerlin, wann immer möglich, auch einen Blick über den Tellerrand. So finden sich neben den Berlin-Schnappschüssen auch zahreiche Aufnahmen aus London, Mailand oder Wien. Vorbeischauen lohnt sich.
(ur)
Vergiss den Laufsteg. Ein cooles Blog zeigt dir, was man in Berlin, Mailand und London wirklich trägt.
Neue Trends oder gewagte Kombinationen bekommt man vor allem in Großstädten zu sehen. Sie lassen es nicht nur zu, sondern provozieren durch ihre Anonymität die Bewohner regelrecht dazu, mithilfe ihrer Kleidung auf sich aufmerksam zu machen.
Um nachzuvollziehen, was sich auf den Straßen von Europas Metropolen abspielt, muss man nicht mehr selbst vor Ort sein: Das Weblog StilinBerlin.com dokumentiert seit 2006, was sich modisch in der deutschen Hauptstadt abspielt. In Berlin, aber auch in anderen Städten lassen sich den Betreibern der Seite zufolge immer wieder großartige Kombinationen aus Designermode, Second-Hand-Klamotten und Selbstgemachtem beobachten. Unter den Bildern finden sich jeweils Angaben zu den abgebildeten Personen und zur Herkunft der Kleidung - fast immer stammt ein Stück von H&M, fast immer ist auch ein Second-Hand-Artikel dabei.
Wer wird fotografiert?
Sobald den Stil-Bloggern jemand auffällt, der außergewöhnlich gekleidet ist, fragen sie ihn oder sie um Erlaubnis, ein Foto zu machen - meist mit Erfolg. Haupteinzugsgebiet ist die Alte Schönhauser Straße in Mitte; nachts durchstreifen die Fotografen auch die Clubs der Hauptstadt. Ihre Auswahl sei spontan und rein subjektiv - wichtig ist ihnen nur, dass das Outfit auch den zweiten Blick übersteht. Trotzdem scheint es eine bestimmte Sorte von Leuten zu geben, die ihnen häufiger vors Objektiv kommt: Immer wieder finden sich unter den Fotografierten Szenegänger wie beispielsweise DJs, Designstudenten, Schriftsteller und - Models.
Mode entsteht durch Nachahmung
Die Idee, in einem Blog Street Fashion zu dokumentieren, ist so gut, dass sie nicht neu sein kann. Das geben die Macher von StilinBerlin auch offen zu. In ihrer Selbstdarstellung heißt es, dass sie von ähnlichen Websites aus Städten wie New York, Tokyo und Paris inspiriert wurden. Und trotz des Fokus auf Berlin werfen die Macher von StilinBerlin, wann immer möglich, auch einen Blick über den Tellerrand. So finden sich neben den Berlin-Schnappschüssen auch zahreiche Aufnahmen aus London, Mailand oder Wien. Vorbeischauen lohnt sich.
(ur)
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