Handystrahlen: Gefahr für die Fruchtbarkeit?
City- & Szenenews
08.10.2008
Eine US-Studie mit neuen Erkenntnissen - speziell für Männer.
Schon lange vermutet man, dass die Nutzung von Mobiltelefonen sich negativ auf die männliche Fruchtbarkeit auswirkt. Zusammenhänge wurden mehrfach beschrieben - ohne dass man endgültig hätte klären können, ob eine verminderte Spermienzahl oder -aktivität tatsächlich mit den elektromagnetischen Feldern zu tun hatte, die von den Handys erzeugt werden.
Freie Radikale
Jetzt wartet eine US-Studie mit neuen Erkenntnissen auf: Wissenschaftler aus Cleveland, Ohio, haben laut einem Bericht der BILD-Zeitung Spermaproben direkt neben einem Mobiltelefon mit Sprachverbindung platziert. Im Vergleich zu "unbelasteten" hätten diese Proben anschließend etwa 85 Prozent mehr freie Radikale enthalten, die Zellen verändern und deren Funktion einschränken können. Der Anteil an Antioxidantien, die vor den gefährlichen freien Radikalen schützen, sei viel geringer als normal gewesen. Ebenso seien lebende, bewegliche Spermien in den bestrahlten Proben sehr viel seltener zu finden.
Noch keine repräsentativen Ergebnisse
Bislang haben die Forscher BILD zufolge erst 32 Proben durchgeführt; von einer repräsentativen Studie kann demzufolge nicht die Rede sein. Man empfiehlt jedoch bei BILD die Aufbewahrung des Gadgets fern vom Fortpflanzungsorgan - falls das nicht auch zum bloßen Gadget werden soll.
(ur)
Eine US-Studie mit neuen Erkenntnissen - speziell für Männer.
Schon lange vermutet man, dass die Nutzung von Mobiltelefonen sich negativ auf die männliche Fruchtbarkeit auswirkt. Zusammenhänge wurden mehrfach beschrieben - ohne dass man endgültig hätte klären können, ob eine verminderte Spermienzahl oder -aktivität tatsächlich mit den elektromagnetischen Feldern zu tun hatte, die von den Handys erzeugt werden.
Freie Radikale
Jetzt wartet eine US-Studie mit neuen Erkenntnissen auf: Wissenschaftler aus Cleveland, Ohio, haben laut einem Bericht der BILD-Zeitung Spermaproben direkt neben einem Mobiltelefon mit Sprachverbindung platziert. Im Vergleich zu "unbelasteten" hätten diese Proben anschließend etwa 85 Prozent mehr freie Radikale enthalten, die Zellen verändern und deren Funktion einschränken können. Der Anteil an Antioxidantien, die vor den gefährlichen freien Radikalen schützen, sei viel geringer als normal gewesen. Ebenso seien lebende, bewegliche Spermien in den bestrahlten Proben sehr viel seltener zu finden.
Noch keine repräsentativen Ergebnisse
Bislang haben die Forscher BILD zufolge erst 32 Proben durchgeführt; von einer repräsentativen Studie kann demzufolge nicht die Rede sein. Man empfiehlt jedoch bei BILD die Aufbewahrung des Gadgets fern vom Fortpflanzungsorgan - falls das nicht auch zum bloßen Gadget werden soll.
(ur)
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