Gewalttaten vor der Wahl in M-V

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© Nomad_Soul
10.08.2011

Vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern scheint die Stimmung in den extremistischen Lagern aufgeheizt. Die Gewalt nimmt zu, sowohl von linksextremer wie von rechtsextremer Seite.

Wie SVZ,de berichtet, nimmt vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September die Anzahl politisch motivierter Gewalttaten drastisch zu. So gab es am Montagmorgen in Stäbelow bei Rostock einen Angriff auf einen NPD-Aktivisten, der Wahlzeitungen verteilte. Nach Informationen der SVZ handelt es sich um den stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden David Petereit. Der 30-jährige Rostocker wurde von zwei Vermummten niedergeschlagen.

Die Internetseite des NPD-Landesverbandes meldete, Petereit sei mit Kopfverletzungen und einer Schnittwunde am Arm ins Krankenhaus gebracht worden. Dem NPD-Landesvorsitzenden Stefan Köster zufolge gehe es ihm inzwischen wieder gut. Laut LKA fehlt von den Angreifern bisher jede Spur. Auf Autos Petereits waren bereits mehrfach Brandanschläge verübt worden.

Kein unbeschriebenes Blatt

Der Landesvize steht als Kandidat der NPD zur Landtagswahl auf Listenplatz 5 der rechtsextremen Partei. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit zahlreichen Angriffen auf Bürgerbüros demokratischer Parteien. Petereit ist außerdem für ein NPD-nahes Internetportal verantwortlich, das im vergangenen Jahr unter anderem dazu aufgerufen hatte, "dass Aktivisten, die am Wochenende noch nichts vorhaben, mal wieder bei ihrem örtlichen Bürgerbüro vorbeischauen". Dazu lieferte die Seite eine Liste aller Adressen von Wahlkreisbüros der demokratischen Abgeordneten von CDU, SPD, Linkspartei und FDP.

Schon am vergangenen Donnerstag war der NPD-Landtagsabgeordnete Raimund Borrmann in einer Gaststätte in der Nähe des Doberaner Platzes in Rostock von drei Vermummten angegriffen worden, die dem 51-Jährigen sein Essen vor die Brust schleuderten, ihn vom Stuhl stießen und mit Tritten malträtierten. Auch in diesem Fall konnten die Täter bisher nicht ermittelt werden.

Fehlgeleiteter Anschlag mit Gehwegplatten

Der SPD-Fraktionsvorsitze im Schweriner Landtag, Norbert Nieszery, vermutet rechtsextreme Täter hinter Anschlägen in Teterow gegen einen Wahlhelfer der Sozialdemokraten. Unbekannte hatten in der Nacht zum Montag den Transporter des Wahlhelfers demoliert. In derselben Nacht wurden Gehwegplatten durch ein Wohnungsfenster in der Nähe geworfen. Vermutlich hatten sich die Täter im Ziel ihres Angriffs geirrt. "Falls die Täter den Nutzer des Transporters treffen wollten, haben sie das falsche Haus angegriffen", meint der Teterower Revierleiter Dirk Höhlein.

Die Steinplatten landeten in einem Kinderzimmer. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. In Teterow hatte es immer wieder Gewalttaten von Mitgliedern der rechtsextremen Szene gegeben. Unter anderem auch gegen Polizeibeamte.

(pb)

58
Kommentare insgesamt

Hard_Style
10.08.2011 09:03
reg. Mitglied
das ist mal wieder sowas von typisch,das es in der überschrift heißt es ist ein anstieg zu vermerken von gewalttaten die,die linke sowie die rechte seite betreffen,doch lese ich hier nur die rechten,die npd und alles.was ist mit der linken seite?? warum wird über diese nie was böses geschrieben???

sie werden zwar erwähnt weil sie aktivisten der npd angreifen,aber mehr auch nicht,dafür wird wieder schön klein alles über die npd fraktionäre erzählt.

wirklich schöne nachrichten berichte die man hier wieder zu lesen bekommt.

MichBeck
10.08.2011 10:24
Moderator
hast du den Beitrag überhaupt gelesen?

Born
10.08.2011 10:42
reg. Mitglied
Man man wie glatt.
Gewalt geht immer nur von Links und Rechtsextremisten aus!
Für mich steht fest, dass die NPD ne Extremistische Partei ist und gehört demzufolge verboten!
Obwohl ich diese Anschläge auf die führenden Köpfe verurteile....einfach nicht wählen...ignorieren..das ist die beste Waffe gegen solche Hohlköpfe!

Neben Wirkung
10.08.2011 10:44
reg. Mitglied
vllt. is das nich zu vereinbaren mit seinem harten style, weil lesen als nicht hart gilt

Born
10.08.2011 10:46
reg. Mitglied

10.08.2011 11:09
Gast
Ich wäre dafür. die Linkspartei und die Grünen zu verbieten! Auf jeden Fall müssen Gestalten wie Claudia Fatima Roth, Cem Horst Özdemir, Künast oder Schwachkopf Ströbele, Sarah Wagenknecht und alles, was sich irgendwie annähernd kommunistisch angehaucht ist, schnellstens aus dem Verkehr gezogen werden!

Armine
10.08.2011 11:16
reg. Mitglied
@Branntwein:

Bist Du auf Dummlall aus oder warum schreibst Du das?

alles, was sich irgendwie annähernd kommunistisch angehaucht ist, schnellstens aus dem Verkehr gezogen werden!

Neusprech: Niveaulimbo?


10.08.2011 12:24
Gast
Ich wollt mal ein wenig Stimmung in die Bude bringen!

Born
10.08.2011 12:26
reg. Mitglied
Wagenknecht ist Kommunistin

Armine
10.08.2011 12:32
reg. Mitglied
Born: Weltklasse!

Diesmal hast eine Politikerin mal richtig zugeordnet, Respekt!

@branntwein: Ist Dein Leben sooo öde?
58
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