Deutschlands soziale Ungleichheit
City- & Szenenews
30.05.2009
Nach einer neuen Studie ist die soziale Ungleichheit in Deutschland größer als in vielen anderen EU-Ländern. Deutschland liegt in der Gesamtwertung nur im unteren Drittel.
Das Forschungsinstitut Berlinpolis habe die Vergleichsstudie durchgeführt und anhand von 35 Indikatoren untersucht, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhang in den EU-Staaten bestellt sei. Beleuchtet wurden dabei zum Beispiel Bildung, Arbeitsmarktchancen oder die Generationengerechtigkeit - in vielen Kategorien habe Deutschland deutlich schlechter abgeschnitten als viele andere EU-Länder.
Besonders schlecht stehe es in Deutschland Spiegel Online zufolge um das Verhältnis der Generationen, bei dem sowohl die Überalterung der Bundesrepublik als auch die Belastung durch Verschuldung nachfolgender Generationen eine Rolle spielen. Nur knapp im Mittelfeld stehe Deutschland hinsichtlich seiner Arbeitschancen, Einkommensverteilung, sozialen Absicherung und Bildung.
Schlechte Gesamtplatzierung
Nur bei einem Indikator spielt die Bundesrepublik vorn mit: Die Gleichstellung von Mann und Frau sei hierzulande vergleichsweise gut ausgeprägt. Das Gesamtergebnis bleibt dennoch enttäuschend: Von allen 27 EU-Ländern rangiert Deutschland nur auf Rang 19. Noch dahinter folgen unter anderem Ungarn, Portugal, Rumänien und das Schlusslicht Griechenland; an der Tabellenspitze liegen Schweden, die Niederlande, Dänemark und Finnland.
(sh)
Nach einer neuen Studie ist die soziale Ungleichheit in Deutschland größer als in vielen anderen EU-Ländern. Deutschland liegt in der Gesamtwertung nur im unteren Drittel.
Das Forschungsinstitut Berlinpolis habe die Vergleichsstudie durchgeführt und anhand von 35 Indikatoren untersucht, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhang in den EU-Staaten bestellt sei. Beleuchtet wurden dabei zum Beispiel Bildung, Arbeitsmarktchancen oder die Generationengerechtigkeit - in vielen Kategorien habe Deutschland deutlich schlechter abgeschnitten als viele andere EU-Länder.
Besonders schlecht stehe es in Deutschland Spiegel Online zufolge um das Verhältnis der Generationen, bei dem sowohl die Überalterung der Bundesrepublik als auch die Belastung durch Verschuldung nachfolgender Generationen eine Rolle spielen. Nur knapp im Mittelfeld stehe Deutschland hinsichtlich seiner Arbeitschancen, Einkommensverteilung, sozialen Absicherung und Bildung.
Schlechte Gesamtplatzierung
Nur bei einem Indikator spielt die Bundesrepublik vorn mit: Die Gleichstellung von Mann und Frau sei hierzulande vergleichsweise gut ausgeprägt. Das Gesamtergebnis bleibt dennoch enttäuschend: Von allen 27 EU-Ländern rangiert Deutschland nur auf Rang 19. Noch dahinter folgen unter anderem Ungarn, Portugal, Rumänien und das Schlusslicht Griechenland; an der Tabellenspitze liegen Schweden, die Niederlande, Dänemark und Finnland.
(sh)
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