Arbeitslos mit Abitur
City- & Szenenews
12.10.2009
Wer eine gute Ausbildung hat, entgeht der Arbeitslosigkeit am ehesten. Laut einer Untersuchung des DGB kann diese Annahme nicht länger gelten.
Die Hochqualifizierten hat die Wirtschaftskrise besonders hart erwischt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) laut Spiegel Online. Binnen eines Jahres sei die Arbeitslosigkeit unter Fach- und Hochschulabsolventen um fast 25 Prozent gestiegen, während der Anstieg bei Hauptschulabsolventen 10,8 und bei Schulabgängern mit Mittlerer Reife nur 5,8 Prozent betrage.
Schlechter dran als Hauptschulabsolventen?
Auch aus einer anderen Blickrichtung wird deutlich, dass eine gute schulische Ausbildung nicht mehr als Versicherung gegen Erwerbslosigkeit funktioniert: In den alten Bundesländern haben bereits 15, 8 Prozent aller Arbeitslosen Abitur, im Osten liege der Anteil bei 13, 8 Prozent. Ferner sei die Zahl der hochqualifizierten Hartz-IV-Empfänger im August dieses Jahres fast 14 Prozent höher als noch 2008, während der Zuwachs unter Hauptschulabsolventen im selben Zeitraum nur 1,6 Prozent ausmache.
Die Ergebnisse der DGB-Studie stehen in krassem Gegensatz zu anderen Erhebungen, die klar belegen, dass Akademiker die besten Jobchancen haben. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zum Beispiel stellte Anfang September eine Studie zum Stand und zu den Trends der Bildung im 30 Länder umfassenden OECD-Raum vor. Demnach waren nur wenige Menschen mit Universitätsabschluss arbeitslos. Allerdings: Die Daten, die der OECD-Untersuchung zugrunde liegen, stammen aus der Zeit vor der Wirtschaftskrise.
(she)
Wer eine gute Ausbildung hat, entgeht der Arbeitslosigkeit am ehesten. Laut einer Untersuchung des DGB kann diese Annahme nicht länger gelten.
Die Hochqualifizierten hat die Wirtschaftskrise besonders hart erwischt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) laut Spiegel Online. Binnen eines Jahres sei die Arbeitslosigkeit unter Fach- und Hochschulabsolventen um fast 25 Prozent gestiegen, während der Anstieg bei Hauptschulabsolventen 10,8 und bei Schulabgängern mit Mittlerer Reife nur 5,8 Prozent betrage.
Schlechter dran als Hauptschulabsolventen?
Auch aus einer anderen Blickrichtung wird deutlich, dass eine gute schulische Ausbildung nicht mehr als Versicherung gegen Erwerbslosigkeit funktioniert: In den alten Bundesländern haben bereits 15, 8 Prozent aller Arbeitslosen Abitur, im Osten liege der Anteil bei 13, 8 Prozent. Ferner sei die Zahl der hochqualifizierten Hartz-IV-Empfänger im August dieses Jahres fast 14 Prozent höher als noch 2008, während der Zuwachs unter Hauptschulabsolventen im selben Zeitraum nur 1,6 Prozent ausmache.
Die Ergebnisse der DGB-Studie stehen in krassem Gegensatz zu anderen Erhebungen, die klar belegen, dass Akademiker die besten Jobchancen haben. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zum Beispiel stellte Anfang September eine Studie zum Stand und zu den Trends der Bildung im 30 Länder umfassenden OECD-Raum vor. Demnach waren nur wenige Menschen mit Universitätsabschluss arbeitslos. Allerdings: Die Daten, die der OECD-Untersuchung zugrunde liegen, stammen aus der Zeit vor der Wirtschaftskrise.
(she)
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