Philipp B.s Blog
Auf Nachfrage
Philipp B. | 10.04.2012
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Auf einer Party in Chemnitz fragte eine Rostockerin ihren Gesprächspartner, in welchem Ort er denn beheimatet sei. “Oederan” antwortete dieser mit so starkem sächsischen Akzent, dass die Rostockerin noch einmal nachfragen musste. Daraufhin antwortete sie: “Klingt irgendwie norddeutsch.”
Seltsame Fracht
Philipp B. | 01.02.2012
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Ein LKW beim Tanken.
Als der Fahrer zum Bezahlen kommt, fragt ihn der Mann hinter der Theke:
„Ich sehe, dass Ihr LKW Lüftungsschlitze hat. Darf ich fragen, was Sie transportieren?“
„Pinguine.“
„Pinguine?“
„Der ganze Laderaum voll.“
Der Tankwart fragt weiter: „Entschuldigen Sie meine Neugier, aber wo wollen Sie denn hin mit den ganzen Pinguinen?“
„Na, in den Zoo.“
„Natürlich, wie dumm von mir.“
Eine Woche später kommt derselbe LKW wieder zum Tanken.
Der Tankwart grüßt den Fahrer: „Na, wieder Pinguine an Bord?“
„Jep.“
„Also wieder auf dem Weg in den Zoo?“
„Nee, heute gehts ins Kino.“
In den Sommer
Philipp B. | 18.05.2011
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Das Leben tropft dir aus den Poren,
die Sonne strahlt aus dem Gesicht,
des Mundes Winkel mit den Ohren
spielen wie seit Langem nicht.
Der Frühling hat dein Herz bestiegen,
er fährt mit dir zum Sommerfest,
beim Blick zurück da siehst du liegen
Winter, Kälte und den Rest.
Blutroter Himmel
Philipp B. | 17.02.2011
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Maria hetzte durch die Nacht. Längst hatte sie das Zentrum der Stadt verlassen. Doch sie musste weiter, konnte nicht umkehren. Hier drang das Licht der wenigen Straßenlaternen kaum bis zur brüchigen Decke des Gehsteigs vor, verfing sich in den nebligen Schwaden, die aus dem Boden krochen wie Schlangen aus dem Korb ihres Beschwörers.
Maria wusste, nur noch wenige Meter, bis die letzte Laterne das Ende des Gehsteigs ankündigte. Dort versanken die Absätze in feuchtem Matsch, den der geschmolzene Schnee zurückgelassen hatte. Kein Weiß mehr, das der Nacht wenigstens einen Schimmer des Dunkels berauben konnte.
Maria stockte in ihrem Schritt. Den Baum, der mit nackten Fingern nach der Unendlichkeit des Alls griff, schmückte eine einzelne Plastiktüte, die alles Licht der Laterne einzufangen suchte. Es war, als ob dieser einsame Vertreter der Vorhut des Waldes, den die Neustädter den Geisterwald nannten, ihr die weiße Fahne schwenkte.
Sie wandte den Blick ab und sah den Schatten auf sie zukommen. Sie ahnte, dass er es war. Er, von dem sie gehofft hatte, ihm nie wieder zu begegnen.
Noch einmal schaute sie zur weißen Fahne. Der Himmel färbte sich blutrot. Ein Schütteln begleitete den Griff ins Innenfutter ihres Mantels, wo das Messer darauf wartete, ihn zu treffen. Ihn, der der einzige Grund war, warum sie jeden Abend diesen Weg ging.
© Ben Philipp
alles neu
Philipp B. | 18.01.2011
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grast den schnee
aus deinem fell
fällst den fluss
hinter deinen lichtern
jagst den baum
in deinem spiegel
Haushaltshilfe
Philipp B. | 04.08.2010
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Er: Was mich wundert ist, dass du mir nicht längst den Rücken gekehrt hast.
Sie: Ich bin doch nicht deine Putzfrau!
Steif gekontert
Philipp B. | 29.06.2010
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Er: Hey, gib es zu, du bist ein geiles Luder. Du hast doch Schwänze in den Augen.
Sie: Ja, aber nicht deinen!
Märchenkundig
Philipp B. | 05.06.2010
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Ob ihr euch bei Märchen auskennt, könnt ihr bei Deut(sch)lich austesten. Denn weder Märchen noch Deut(sch)lich sind nur etwas für die Kleinen.






